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1. Erleichterungen nach Absatz 4.2 der MLAR

Durch F30 Wände (außer Wänden von notwendigen Treppenräumen und Räumen zwischen notwendigen Treppenräumen und Ausgängen ins Freie) können Rohrleitungen aus nichtbrennbaren Baustoffen wie gusseiserne Abflussrohrleitungen (aller Durchmesser) ohne Abschottung geführt werden; es reicht dass der Spalt zwischen dem Rohr und der Wand in Wandstärke mit einem nicht brennbaren Baustoff ausgefüllt ist.

 

Bei Verwendung von Mineralwolle (Schmelztemperatur mind. 1000°C) oder Intumeszenzmaterial darf der Spalt um das Rohr herum maximal 50 mm breit sein.  Die Mineralwolle darf lose gestopft sein, handfest mit ca. 90 kg/m³, oder es darf eine Mineralwollschale eingesetzt werden. Wir empfehlen eine Dicke der Mineralwolle von ca. 2 cm.

 

Mörtel, Beton oder Gips darf nur in Massivwänden eingesetzt werden. Aus Schallschutzgründen ist dies jedoch meist nicht empfehlenswert.

 

Mindestwandstärken müssen nicht beachtet werden.

 

 

Einbaudarstellung MLAR 4.2
Nach Absatz 4.2 der MLAR, unabhängig vom Rohrdurchmesser

Vorschlag zur Abstandsoptimierung

Sonderfall Rettungswege

Absatz 4.2 der MLAR darf nicht bei allen Wänden von Rettungswegen angewendet werden. Naheres hierzu im Menüpunkt Rettungswege.

 

 

 

2. Geprüfte Systeme - Beispiele

Rockwool 800 / Rockwool Klimarock, DN 50 bis DN 300, abP P-3725/4130-MPA; Nullabstand zu anderen Rockwool-Lösungen
Missel Brandschutz-Dämm-Manschette, DN 50 bis DN 125, abP P-BWU03-I 17.6.4

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