Düker GmbH
Menu
 

Düker – ein modernes Unternehmen mit einer langen Tradition

Die Anfänge

Im 15. Jahrhundert ließ das glückliche Zusammentreffen von Erzvorkommen und Waldreichtum im Spessart Bergwerke und Schmelzhütten entstehen. Eine Urkunde vom August 1469, in der der Erzbischof von Mainz seinem Schwager die Hälfte eines Bergwerkes überträgt, bezieht sich auf den Erzabbau in Laufach. Für das Jahr 1525 ist der Betrieb einer Schmelzhütte und Eisenhammers belegt.

Wechselvolle Geschichte

Der 30jährige Krieg im 17. Jahrhundert legte Bergwerk und Schmelzhütte lange Zeit lahm, doch 1682 wurde es wieder belebt. Auch im 18. Jahrhundert war es einige Jahre still um das Werk, durch häufiges Wechseln der Betreiber und das langsame Zurneigegehen der Erzvorräte im Bergwerk. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts verlagerte sich der Schwerpunkt daher weg von der Roheisengewinnung hin zur Eisenverarbeitung.

Im frühen 19. Jahrhundert brachte der Bau der Eisenbahnlinie Würzburg-Aschaffenburg, für den das Werk große Mengen an Weichenteilen, Unterlegplatten u. ä. aus Gusseisen lieferte, einen ersten Boom. Der Beginn der industriellen Revolution um 1870 und die jetzt vorteilhafte Lage an der Eisenbahntrasse erlaubte es dem Eisenwerk Laufach, sich weiter zu vergrößern. Mit der Umstellung auf eine reine Gießerei im 19. Jahrhundert entstanden unzählige Erzeugnisse für Nähmaschinen, Herde, Säulen, Stalleinrichtungen usw. – aber auch Formstücke für die Wasserversorgung. Im Jahr 1913 wurde ein zweites Werk in Karlstadt gegründet, dessen erstes Produkt gusseiserne Abflussrohre waren – deren moderne Variante dort auch heute noch hergestellt wird.

Der Name Düker

1918 erwarb ein gewisser Friedrich Wilhelm Düker Aktien des Eisenwerkes Laufach und trat in den Aufsichtsrat des Eisenwerkes Laufach ein. Er brachte spezielles Know-How zur "Emaillierung großer Gegenstände", nämlich Gussbadewannen, mit, die ab 1923 im Werk Karlstadt mit großem Erfolg hergestellt wurden - Email ist heute noch eine Spezialität des Unternehmens. Erst nach seinem Tod im Jahr 1944 wurde die Firma in "Eisenwerke Fried. Wilh. Düker" umbenannt, und die größer werdende Familie Düker teilte sich die Unternehmensanteile.

Die jüngere Geschichte

Je nach den Anforderungen des Marktes wurden Produkte bei Düker weiterentwickelt, neu ins Programm genommen oder auch eingestellt. Heute drehen sich alle Produkte in irgendeiner Form ums Gießen oder um den Transport von Wasser und anderen flüssigen Medien.

Im Jahr 2004 zog sich die Düker-Familie zurück und übergab die Firma an eine Gruppe von Privatinvestoren, die das Unternehmen in "Düker GmbH" umfirmierten und in ungebrochener Kontinuität unabhängig weiterführen. Durch Umstrukturierungen ist Düker inzwischen wieder ein Familienunternehmen.

 

 

 



+ + + Düker GmbH + + +