Düker GmbH
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Unterflurhydrant 304 und 305

Ausführung

Verwendungsbereich

  • mit Flanschanschluss
  • DN 80
  • Rohrdeckung 0,80 bis 1,50 m
  • innen und außen emailliert
  • für Trink- und Rohwasser
  • bis 16 bar
  • bis 60 °C

Unterflurhydranten der Baureihe 304 und 305 entsprechen den Anforderungen und Prüfungen der DIN  EN 14339 sowie der DVGW Prüfgrundlage W 386 (P) und besitzen eine DVGW-Baumusterprüfung.

 

Alle Materialien in Kontakt mit Trinkwasser entpsrechen dem aktuellen Stand der UBA Bewertungsgrundlagen und Leitlinien. Sämtliche Elastomere und Kunststoffteile entsprechen dem DVGW-Arbeitsblatt W270.

 

Darüber hinaus werden in zahlreichen Punkten die Anforderungen der Norm sogar noch übertroffen, wie z. B. bei einer Restwassermenge von ca. 10 ml (Normforderung: ≤ 100 ml) oder der Durchflussmenge, die 132 m3/h beträgt (Normforderung: ≥ 60 m3/h).

 

Als Option können die Hydranten mit einem selbstschließenden Klauendeckel aus Epoxy-beschichtetem Edelstahl versehen werden.

Die wichtigsten Elemente

 

  • Einteiliges, innen und außen emailliertes Gehäuse
  • Angegossene und durchemaillierte Entleerungsöffnung
  • Werksseitig montierte Flanschdichtung aus EPDM mit Stahleinlage
  • Doppelabsperrung mit EPDM-beschichteter Stahlkugel (Typ 305)
  • Dreiflügeliger Dichtkolben kpl. mit EPDM-Elastomer beschichtet
  • Massive Kolbenstange aus rostfreiem Stahl
  • Führungsstück aus Messing
  • Bewahrte Spindellagerung
  • Selbsttätiger Mündungsverschluss aus EPDM
  • Bajonettklaue mit Messingring und Guss-Schutzdeckel mit Nirokette
  • Als Option: selbstschließender Deckel

Werkstoffe und technische Eigenschaften

 

Das einteilige Gehäuse des Unterflurhydranten Typ 304 bzw. 305 ist aus duktilem Gusseisen und durchgehend emailliert. Der robuste Dichtkolben ist ebenfalls aus duktilem Gusseisen. Er ist strömungstechnisch optimal geformt und komplett mit hochwertigem EPDM ummantelt.

 

Die Konstruktion dieser Unterflurhydranten ermöglicht den nach DIN 3321 geforderten Druckwasserschutz. Das Druckwasser tritt beim Öffnen des Hydranten erst dann aus dem Hauptrohr in die Saule, wenn die Entleerungsöffnung der Säule verschlossen ist.

 

Genauso wird beim Schließen die Entleerungsöffnung erst dann wieder geöffnet, wenn das Hauptventil sicher verschlossen ist. Dadurch wird das Austreten von Druckwasser verhindert und das verbleibende Restwasser kann abfließen.

 

Typ 304 verfügt über eine einfache Absperrung; Typ 305 dagegen hat eine doppelte Absperrung. Dabei übernimmt eine zusätzliche Dichtkugel die Abdichtung, wenn unter Druck das Gestänge gewechselt wird. Mit der Doppelabsperrung muss die Leitung nicht drucklos sein und es wird kein zusätzlicher Hydrantenschieber benötigt.

 

Die Spindel ist durch die Verwendung von zwei O-Ringen wartungsfrei gelagert, dabei garantiert das gerollte Spindelgewinde eine hohe Verschleißfestigkeit. Im Reparaturfall gibt die Markierung am Hydrantenkopf Auskunft über die Rohrdeckung, um die passende Gestängelänge zu ermitteln. Zusätzlich sorgt die serienmäßige Gestängesicherung fur Sicherheit beim Gestängewechsel.

 

Der Einbau und Betrieb erfolgen nach den Richtlinien des DVGW-Arbeitsblattes W 331.

 

Für technische Einzelheiten bieten wir Ihnen unseren ausführlichen Formstückkatalog zum Download.

Prospekte

Ausschreibungstexte

Technische Daten


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