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Leitungsanlagen innerhalb von Rettungswegen

Die MBO sagt in § 40 Absatz 2: "In notwendigen Treppenräumen, in Räumen nach § 35 Abs. 3 Satz 3 und in notwendigen Fluren sind Leitungsanlagen nur zulässig, wenn eine Nutzung als Rettungsweg im Brandfall ausreichend lang möglich ist."

 

Laut MLAR Absatz 3.3.1 dürfen gusseiserne Abflussrohre hier offen verlegt werden. Dabei ist es auch zulässig, dass Verbindungen und Dichtungen aus brennbaren Stoffen (z.B. Gummi) bestehen, und auch brennbare Rohrbeschichtungen bis 0,5 mm Dicke sind erlaubt. Alle Düker Gussrohrsysteme sind hierdurch abgedeckt.

 

Eventuelle Dämmungen müssen aus nichtbrennbarem Material bestehen. Zur Aufhängung müssen Metalldübel verwendet werden.

 

Brennbare Rohre dagegen müssen hinter Verkleidungen wie verputzten Schlitzen, Unterdecken, Systemböden o. ä. verlegt werden.


Durchführungen durch Wände von Rettungswegen

§ 36 (4) der MBO: "Die Wände notwendiger Flure müssen als raumabschließende Bauteile feuerhemmend (F30), in Kellergeschossen, deren tragende und aussteifende Bauteile feuerbeständig sein müssen, feuerbeständig (F90) sein."

 

Grundsätzlich dürfen hier alle gezeigten Lösungen für feuerhemmende (F30) bzw. feuerbeständige (F90) Wände verwendet werden.

 

Lediglich für Durchführungen nach Absatz 4.2 der MLAR bestehen Einschränkungen: Absatz 4.2 der MLAR darf bei Wänden von notwendigen Treppenräumen und Räumen zwischen notwendigen Treppenräumen und Ausgängen ins Freie nicht angewendet werden; er darf aber angewendet werden für notwendige Flure oder sonstige Rettungswege.

 

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Nach Absatz MLAR 4.2 - unabhängig vom Rohrdurchmesser, für notwendige Flure oder sonstige Rettungswege.
Nach Absatz MLAR 4.3.1 oder 4.3.2 - DN 50 bis DN 150, für alle Rettungswege.

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