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1. Erleichterungen nach MLAR 4.3.1 und 4.3.2

Durch F30 Decken von mindestens 60 mm Dicke können einzelne Gussrohrleitungen bis DN 150 ohne Abschottung geführt werden; es reicht dass der Spalt zwischen dem Rohr und der Decke in Deckenstärke mit einem der folgenden Materialien ausgefüllt ist:

 

Bei Verwendung von Mineralwolle (Schmelztemperatur mind. 1000°C) darf der damit verschlossene Spalt um das Rohr herum maximal 50 mm breit sein. Die Mineralwolle darf lose gestopft sein, handfest mit ca. 90 kg/m³, oder es darf eine Mineralwollschale eingesetzt werden. Wir empfehlen eine Dicke der Mineralwolle von ca. 2 cm. Bei Verwendung von Intumeszenzmaterial darf der Ringspalt max.15 mm betragen. (nach MLAR 4.3.2).

 

Soweit der Spalt größer ist, darf er selbstverständlich durch Wiederherstellen der Decke – Ausguss mit Zementmörtel oder Beton – auf das notwendige Maß verkleinert werden.

 

Nach MLAR 4.3.1 darf der Ringspalt um das Rohr auch ohne Mineralwolle oder Intumeszenzmaterial direkt mit Zementmörtel oder Beton vergossen werden. Aus Schallschutzgründen ist dies jedoch meist nicht empfehlenswert.

 

Hier abgebildet die Lösung für F90 Decken, die auch für F30 Decken mit mind. 60 mm Dicke möglich ist.

 

 

 

 

Nach Absatz 4.3.1 oder 4.3.2 der MLAR - DIN 50 bis DN 150

Vorschlag zur Abstandsoptimierung

2. Geprüfte Lösungen (Beispiel)

Rockwool 800 / Rockwool Klkmarock - DN 50 bis DN 300, abP P-3725/4130-MPA Anlage 9. Nullabstand zu anderen Rockwool-Lösungen.

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