Düker GmbH
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HEISSKOKILLEN-Schleuderguss bei gusseisernem Abflussrohr

Bei der Herstellung der Rohre verwendet Düker das Heißkokillen-Schleudergussverfahren. Das flüssige Gusseisen wird dabei in eine heiße, um die Längsachse rotierende rohrförmige Gussform, eine so genannte Kokille, eingebracht. Durch die Rotation verteilt sich das Gusseisen sehr gleichmäßig an den Innenwänden der Kokille und formt dadurch beim Abkühlen ein Rohr mit extrem glatten Innenflächen. Die glatten Flächen eignen sich hervorragend zum Aufbringen qualitativ hochwertiger Beschichtungen.
In anderen Verfahren anderer Hersteller mit wassergekühlter Kokille wird das Rohr der Länge nach sozusagen Stück für Stück aufgebaut und dadurch vor allem innen deutlich rauher.
Formstücke werden in so genannten verlorenen Formen aus Form- und Kernsand hergestellt (Sandguss- oder Nassgussverfahren).

 

Gusseisen mit Lamellengraphit für Abflussrohre und -formstücke

Grauguss mit Lamellengraphit
Grauguss mit Lamellengraphit

Der für die Herstellung der gusseisernen Abflussrohre und -formstücke verwendete Werkstoff ist Gusseisen mit Lamellengraphit, Grauguss GG nach DIN EN 1561 - Sorte mindestens EN-GJL-150 (früher GG 15 nach DIN 1691). Eine Eisen-Kohlenstoff-Legierung mit einem hohen Anteil an Graphit, der in der Grundmasse lamellenartig und fein verteilt eingelagert ist. Diese Düker-typische Gefügeausbildung verleiht dem Material hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit, Temperatur- und Feuerbeständigkeit, hervorragende Korrosionsbeständigkeit (im Vergleich zu Stahl) und ein sehr hohes Dämpfungsvermögen. Gusseiserne Abflussrohre von Düker zeichnen sich daher durch Robustheit, Langlebigkeit, Feuerbeständigkeit und geräuscharmen Betrieb - auch ohne besondere Isolierung und Schalldämm-Maßnahmen - aus.

 

Die Werkstoffeigenschaften

Gusseisen mit Lamellengraphit wird durch eine Anzahl von Parametern näher definiert, wie Elastizitätsmodul, Zugfestigkeit und Ringdruckfestigkeit. Lesen Sie mehr …

 


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