Düker GmbH & Co KGaA

Die Geschichte von Düker

Düker – ein modernes Unternehmen mit einer langen Tradition

Nur wenige Unternehmen in Deutschland können ihren Ursprung so weit zurückverfolgen wie DÜKER. Bereits 1469 wurde der Grundstein zu einem Unternehmen gelegt, dessen Erzeugnisse bis heute Weltruf erlangt haben.

 

Dem Zug der Zeit folgend, entstanden ab dem 15. Jahrhundert Industrien, die eine Verwendung des Holzreichtums an Ort und Stelle ermöglichten. So kamen damals die Glasbläserei und der Bergbau nach Laufach, in eine der ältesten Siedlungen, die vom Maintal her in die Täler des nördlichen Hochspessarts vorgeschoben war.

 

Ein Großteil der verarbeitenden Industrien verwendet in ihren Fertigungen Teile und Gegenstände, die aus Gusseisen hergestellt wurden und werden. Ein Werkstoff, der bereits über 2000 Jahre alt – und heute immer noch hochaktuell ist. In Europa wurde der Eisenguss etwa im 12. Jahrhundert bekannt. Noch im 16. Jahrhundert wurde Eisen als ein Luxusgegenstand angesehen und gehörte in die gleiche Klasse wie Gold und Edelsteine. Die Industrie befasste sich damals in erster Linie mit der Anfertigung von Glocken und Kanonen.

 

Seit Ende des 15. Jahrhunderts wurden die ersten gusseisernen Rohre für die Wasserversorgung hergestellt. In den folgenden zwei Jahrhunderten breitete sich das Gusseisen in zunehmendem Maße auf alle Lebensbereiche aus.

Schon dezimierte der große Bedarf an Holzkohle den Baumbestand der Wälder bereits bedrohlich, als in England der Koks als vorteilhaftes Feuerungsmittel entdeckt wurde. Dies gab den Anstoß zu neuen industriellen Entwicklungen und zu Erzeugnissen, die große Gusseisenmengen erforderten.

 

Mit der Umstellung auf eine reine Gießerei im 19. Jahrhundert entstanden unzählige Erzeugnisse für Nähmaschinen, Herde, Säulen, Stalleinrichtungen usw.

Mit der Angliederung einer eigenen Bauschlosserei wurden darüber hinaus gusseiserne Balkone, Veranden, ganze Hallen, Brücken, Dachstühle und vieles mehr hergestellt, denen wir heute noch vereinzelt an historischen Gebäuden der Gründerzeit oder beispielsweise an Industriebauten, Hallen und Bahnhöfen mit respektvoller Bewunderung an vergangene Epochen zugetan sind. Um 1918 brachte der Namensgeber der heutigen Eisenwerke Düker – Friedrich Wilhelm Düker – die Kunst des Emaillierens, insbesondere von großen Gegenständen, wie beispielsweise Badewannen, mit ins Unternehmen. Eine wirkliche Bereicherung für die Werke in Karlstadt und Laufach. Und bis heute ist das Emaillieren eine Spezialität der Firma Düker !



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