Düker GmbH & Co KGaA

EINZELBOCKMASCHINEN

Anlage zur Herstellung von hochlegierten Edelstahlrohren (Ansicht Schleuderstation - Aufheizen der Kokille)
3D-CAD-Modell

Schleudermaschinen mit einer Kokille sowohl für Sonderanwendungen als auch für Kleinserien

 

Bei diesem Maschinentyp kommt nur eine Kokille zum Einsatz, sämtliche Arbeitsschritte werden nacheinander durchgeführt.

Da der Ausstoß sich auf wenige Produkte pro Stunde beläuft (abhängig vom Automatisierungsgrad und der Wandstärke des Produktes selber), eignet sich dieser Maschinentyp insbesondere für Sonderanwendungen oder Kleinserien.

Produktlängen von bis zu 6000 mm und Durchmesser von 30 bis 800 mm bei entsprechenden Stückgewichten sind möglich. Wobei der realisierbare Durchmesser von Produktlänge und Werkstoff abhängt.

 

Produktlänge: 3500mm bis 6000 mm
Außendurchmesser: 50 mm bis 200 mm
max. Drehzahl Kokille: 2500 U/min
Personal: ein Maschinenbediener + eine Hilfskraft

 

JEDE MASCHINE VON DIESEM TYP VERFÜGT IN GRUNDAUSSTATTUNG ÜBER:

Maschine in Grundausstattung
Maschine teilautomatisiert
  • Rollenstation mit geregeltem elektrischen Antrieb
  • SPS-Steuerung
  • Anzeige der aktuellen Kokillendrehzahl
  • Kokillenverschluss manuell
  • elektrisch verfahrbare Sprühlanze (Sprühvorgang automatisch, die Höheneinstellung und das Einschwenken in Arbeitsposition erfolgt manuell)
  • Temperaturanzeige Kokille an 2/3 Positionen (je nach Kokillenlänge)
  • Kokillenkühlung (Minimum von Hand gesteuert)
  • Gasbrenner zum Vorheizen der Kokille
  • Gießhorn manuell verstellbar (Position zur Kokille)
  • diverse Spritzschutze mit integrierten Anschlüssen für Staubabsaugung

 

 

DIESER MASCHINENTYP WIRD EINGESETZT FÜR DIE PRODUKTION VON:

  • Büchsen aus Messing (z.B. Rohlinge für Lagerkäfige) bzw. nicht-Eisen-Metalle
  • Zylinderlaufbüchsen
  • Ventilsitzringe
  • Kolbenringe
  • Edelstahlrohre

 

 

BEDIENUNG UND STEUERUNG DER ANLAGE

Die Bedienung erfolgt direkt über ein Bedienpult mit entsprechenden Bedienelementen.
Ab einer bestimmten Ausstattungsvariante werden diese durch ein Bedienterminal oder sogar durch einen Touch-Panel-PC ergänzt.

 

Verschiedene Automatisierungsstufen können umgesetzt werden, wodurch die Anzahl der Maschinenbediener bestimmt wird.

Gleichzeitig erfolgt hier eine Visualisierung sämtlicher Maschinenfunktionen. Alle notwendigen Voreinstellungen von Parametern, auf die über die Maschinensteuerung zugegriffen wird (z.B. Kokillendrehzahl), können in dieser Variante in sogenannten Rezepten hinterlegt und jederzeit wieder in die Steuerung geladen werden.

Optional kann ein datenbankbasiertes Prozesskontrollsystem integriert werden, bei dem alle relevanten Prozessparameter dargestellt und für Qualitätsnachweise gespeichert werden.
Datenaustausch mit Ihrem ERP-System bis hin zur Vergabe einer eigenen Seriennummer für jedes Produkt ist möglich.

Kombinationen mit weiteren externen Aggregaten wie:

  • Vergießofen
  • Außenbürste zur Rohrbehandlung
  • Strahlhaus zur Rohrbehandlung

 sind möglich und können frei nach Ihren Wünschen konfiguriert werden.

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