Düker GmbH & Co KGaA

Vorbeugender Brandschutz im Gebäude mit Gusseisernen Abflussrohren

Gusseisen mit Lamellengraphit nach DIN EN 1561 entspricht der Baustoffklasse A1 nach DIN 4102 und ist nicht brennbar.

Nach der neuen europäischen Klassifizierung des Brandverhaltens entsprechen Düker SML gusseiserne Abflussrohrsysteme ebenfalls A1 "nicht brennbar" nach DIN EN 13501-1. Dies ist die beste existierende Klassifizierung. Eine weitere Einordnung nach den Kriterien "s" (Rauchentwicklung) und "d" (Abtropfen) ist bei dieser Klassifizierung nicht vorgesehen.

SML und die anderen Varianten gusseiserner Rohre sind somit der ideale Partner für den vorbeugenden baulichen Brandschutz.
Zum Vergleich: Alle Kunststoffe, die für Abflussrohre verwendet werden, sind in Klasse B1 (schwer entflammbar) oder sogar B2 (normal entflammbar) nach DIN 4102; oder z.B. D - s2, d1 nach DIN EN 13501-1. Im Brandfall können diese Rohre Feuer durch Wände und Decken weiterleiten, toxische Gase bilden und u. U. zusammen mit Löschwasser gefährliche Verbindungen eingehen. Um den geforderten Brandschutz zu erreichen, müssen kostspielige Brandschutzmanschetten eingesetzt werden, die die Brandweiterleitung nach oben verhindern sollen.
Düker gusseiserne Abflussrohrsysteme punkten schon ohne Zusatzmaßnahmen beim Brandschutz: Guss brennt nicht und gibt im Feuer keinerlei Gase ab. Bis 400°C bleiben die mechanischen Eigenschaften der Gussrohre unverändert (bei manchen Kunststoffen nur bis 70°C), der Schmelzpunkt ist erst bei 1300°C erreicht. Auch die Wärmeausdehnung ist erheblich niedriger als bei Kunststoffen.

 

Wärmeweiterleitung als Restrisiko im Brandschutz

Bei der Durchführung von Gussrohren durch Wände oder Decken mit Brandschutzauflagen muss die Wärmeübertragung durch die Gussrohre berücksichtigt werden. Dies ist besonders wichtig, wo brennbare Rohre neben dem Gussrohr durch dieselbe Wand oder Decke geführt werden, da sich diese brennbaren Rohre unter Umständen allein durch die hohe Temperatur des benachbarten Gussrohres selbst entzünden könnten. Die deutsche MLAR (Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie) hat deshalb im Jahr 2000 Abstandsregeln eingeführt. Da diese Abstände in der Praxis oft nicht einhaltbar sind, werden bevorzugt auf Nullabstand geprüfte R90-Abschottungssysteme eingesetzt. Nähere Informationen dazu erhalten Sie in der rechts zum Download angebotenen SML Planungs- und Projektierungsunterlage.

Downloads zum Thema Brandschutz


SML Planungs- und Projektierungsinformationen (pdf, 5.323 KB)

mit allen Angaben zum Brandschutz mit Gussrohren

Weiterführende Informationen hierzu finden Sie bei IZEG unter www.izeg.de

 


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